04.12.19 Altherrenrotation zu langsam für die jungen NINERS

 

​Am Montagabend hatte LF2 die jungen NINERS 4 zu Gast. Bei den Gästen befanden sich bis auf 2 Spieler nur Jungspunde im Kader. Bei LF2 ging der Altersschnitt eher Richtung 40, auch wenn man dafür etwas robuster gebaut war. Leider war der Füchse-Kader mit 8 Mann zudem nicht sehr groß und von den Topspielern fehlte auch einige verletzungs- und arbeitsbedingt. Das sollte sich rächen. Die Gäste nutzten ihre Jugend von Beginn an gut aus und spielten eine flotte Transition-Offense. Nach vier Minuten waren sie damit schon auf 4:12 enteilt. In den Folgeminuten bekamen die Füchse etwas besseren Zugriff aufs Spiel und blieben bis Viertelende auf 20:25 dran. Insbesondere die jüngeren Flügelspieler der Füchse hielten unsere Farben im Spiel, so dass man in der 18. Minute erstmalig in 35:34 in Führung gehen konnte. Leider lies man in der Schlussphase der Halbzeit nochmal einen Lauf der NINERS zu und musste deswegen mit 6 Punkten Rückstand in die Pause gehen (38:44). Nach dem Seitenwechsel wollte auf Gastgeberseite erstmal wieder kaum was funktionieren, wodurch die NINERS bis zur 24. Minuten ihren höchsten Vorsprung heraus spielen konnten (41:57). Diese 16 Punkte Differenz wieder aufzuholen, schrieben sich die Füchse jedoch auf die Fahnen und schafften es tatsächlich. Beim Pausen-Gong in der 30. Minuten stand es nur noch 60:63 und alles war wieder möglich. Mit der kleinen Rotation in einem so temporeichen Spiel das Momentum aufrecht zu halten, ist leider nur sehr schwer möglich und so kam es wie es kommen musste, die Gäste zogen zum Beginn der Crunchtime wieder davon. Nach drei Minuten Spielzeit lag man schon wieder mit zweistellig hinten (66:76). Jetzt ging es hin und her. LF2 holte ein Stück auf, Chemnitz legte wieder ein paar Punkte drauf. Beim Stand von 75:82 ging es in die entscheidenden zwei Minuten des Spiels. Und tatsächlich, LF2 schaffte es zum dritten mal in diesem Spiel wieder auf Schlagweite zu kommen und eine halbe Minute vorm finalen Buzzer auf 82:84 dran zu sein. Da aber die Gäste im Folgeangriff nicht am punkten gehindert werden konnten, daher die Uhr mit foulen gestoppt werden musste und der NINERS-Nachwuchs mit 4 Treffern aus 6 Freiwürfen recht sicher blieb, musste man sich zum Schluss verdient 84:90 geschlagen geben. Schade, mit noch einem der Topspieler mehr auf der Bank, wäre ein Sieg hier gut möglich gewesen. So gehen die Punkte jedoch nach Chemnitz und man darf versuchen, sich im Rückspiel dann zu revanchieren.

 

Stats zum Spiel 

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